Efkan Ala und Zafer Sirakaya besuchen die ATIB

Efkan Ala und Zafer Sirakaya besuchen ATIB

Unter dem Vorsitz des stellvertretenden AK-Partei-Vorsitzenden Efkan Ala besuchte eine AK-Partei-Delegation. Sie bestand aus dem für Außenbeziehungen zuständigen stellvertretenden Generalsekretär Zafer Sirakaya, dem AK-Partei-MYK-Mitglied und stellvertretenden Vorsitzenden für Politische und Rechtliche Angelegenheiten Ömer Serdar, der AK-Partei-Deutschlandvertreterin Zuhal Aksoy sowie den Fachberatern Mehmet Aslan und Halil Ibrahim Korkmaz. Die Delegation besuchte die Zentrale der Union der Türkisch-Islamischen Kulturvereine in Europa (ATIB).

Die Delegation unter der Leitung des ehemaligen Ministers Efkan Ala und des Istanbuler Abgeordneten Zafer Sirakaya wurde von ATIB-Präsident Imam Cengiz, den Vizepräsidenten Yücel Adim und Selami Tok, Generalsekretärin Özlem Başöz, dem Schatzmeister İhsan Gökçen, dem MYK-Mitglied Nihat Murat, dem Beiratsmitglied Muhsin Ceylan, der Vorsitzenden der Frauenkommission Aynur Şahin sowie dem ATIB-Travel-Verantwortlichen Mahmut Yilmaz empfangen. Beim Besuch fand ein umfassender Austausch über die Probleme der in Europa lebenden Türken statt, sowohl in ihren Aufenthaltsländern als auch in Bezug auf Herausforderungen, die aus der Türkei herrühren. Zudem wurden Lösungsvorschläge erörtert.

Ala und Sirakaya informierten über gesetzliche Regelungen in verschiedenen Bereichen, insbesondere zu Themen, die Bürger im Ausland häufig ansprechen: Rente, Gesundheitsleistungen, Nutzungsdauer von Fahrzeugen und Mobiltelefonen, der Betrag für den Wehrdienst in Fremdwährung sowie weitere Themen. Außerdem bewerteten sie die Arbeiten, die zur Deckung der religiösen, sozialen und kulturellen Bedürfnisse der Auslandstürken durchgeführt werden.

ATIB-Präsident Imam Cengiz betonte, dass Probleme nicht mit fragmentierten Lösungen, sondern mit einem grundlegenden Ansatz behandelt werden müssen. Er wies auf die Bedeutung der Gründung eines Ministeriums für Auslandstürken hin, auch wenn dies sehr spät komme. Als ersten Schritt nannte Cengiz eine „Kommission für Auslandstürken“. Er erklärte, dass eine Neustrukturierung der bestehenden Institutionen nach den tatsächlichen Bedürfnissen den Prozess sowohl beschleunigen als auch erleichtern würde. Cengiz sagte, die Erwartung der Europatürken sei nicht nur, angehört zu werden, sondern auch klare technische Lösungen für die Probleme zu sehen. Er unterstrich außerdem, dass das Thema kulturelle Zugehörigkeit insbesondere für die jungen Generationen von entscheidender Bedeutung ist.

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